F1-maggie hat geschrieben:
Statt Studien durchzuführen, die besagen, wieviele Arbeitsplätze verloren gehen, sollte man lieber Studien durchführen, um herauszufinden, was die Beweggründe für Raubkopiererei sind und wie man dies vermeiden kann. Meiner Meinung nach kann Raubkopiereri nämlich auch Arbeitsplätze schaffen!
Bei diesen ganzen Studien sollte man nicht vergessen, dass die Zeiten sich auch geändert haben. Beispiel Musikindustrie: klar werden immer weniger Alben umgesetzt. Aber nicht nur wegen der Raubkopiererei, sondern hauptsächlich, weil man bei Musicdownload-Portalen anstatt eines teuren Albums nur noch die Songs herunterlädt, die man wirklich hören will. Und wo früher eine Maxi 6,99 € gekostet hat, kommt das Lieblingslied nun eben für -,99 € daher. Aber "Raupkopierer" waren schon immer das Totschlagargument.
Ich kann mich F1Maggie nur anschließen. Anstatt diese Studien noch und nöcher zu machen, sollte vielleicht wirklich mal eine Studie gemacht werden, in welchem Kosten-Nutzen-Verhältnis ein Mehr an Service stehen würde. Würde es sich vielleicht doch auszahlen mal fünf Leute mehr einzustellen, um ein paar Kassen mehr zu öffnen und auch am Snack-Counter halbwegs mit den Bestellungen hinterher zu kommen? Würden vielleicht mehr Menschen ins Kino kommen, wenn man sich nicht nur wie das "dumme Zahl-Vieh" verkommt, das gerne auch mal vom Personal angeranzt wird? Würde es sich vielleicht auszahlen nicht nur in die neueste Technik zu investieren, sondern auch das Kino wieder ein wenig mehr zu einem Wohnzimmer zu machen, in das man sich gerne begibt? Die renovierten Raschplatz-Kinos haben es vorgemacht: nettes Personal, günstigere Preise als das Cxx, weniger Schmutz - all das macht das Kino-Erlebnis weit mehr zu einem Erlebnis als ein 3D-Avatar-Schinken.