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 Betreff des Beitrags: InternetPiraterie und die Folgen
BeitragVerfasst: Mo, 26.04.2010, 16:13 
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Sneakmaster
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Registriert: Mo, 14.04.2003, 14:05
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Studie: Internetpiraterie verhindert Schaffung von 34.000 Arbeitsplätzen
GVU-Geschäftsführer Matthias Leonardy


Allein in Deutschland haben Urheberrechtsverletzungen im Jahr 2008 Umsatzeinbußten in Höhe von 1,2 Mrd. Euro verursacht und die Schaffung von 34.000 neuen Arbeitsplätzen verhindert. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Aufbau einer digitalen Wirtschaft: Die Bedeutung der Sicherung von Arbeitsplätzen in der Kreativwirtschaft der Europäischen Union", die die Unternehmensberatung TERA Consultants im Auftrag der Internationalen Handelskammer erstellt hat. Die Studie, die heute in den Berliner Räumen der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di den Vertretern von Organisationen der deutschen Kreativwirtschaft wie der SPIO, dem Verband Privater Rundfunk und Telemedien (VPRT), dem Verband Deutscher Drehbuchautoren, Bundesverband Musikindustrie und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels bezeichnenderweise ab 11.55 Uhr vorgestellt worden war, geht davon aus, dass die Internetpiraterie in Europa ohne konkrete Gegenmaßnahmen bis 2015 mehr als 600.000 potenzielle Arbeitsplätze vernichten könnte. Der GVU-Geschäftsführer Matthias Leonardy forderte die deutsche Regierung daher erneut zu konkretem Handeln auf: Seiner Ansicht nach müsse dieses Massenphänomen durch eine Kombination von geeigneten technischen und rechtlichen Maßnahmen angegangen und gelöst werden. Mit Blick auf legislative Maßnahmen in Frankreich, Großbritannien und Spanien forderte Leonardy die politische Klärung des Rechtsrahmens für ein Abgestuftes Verfahren: "Ein Mechnismus für die individuelle Aufklärung, Warnung und Sanktionierung von Internetnutzern, die das Urheberrecht verletzen, ist auch in Deutschland überfällig."

Quelle: Blickpunkt Film

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KINO - EIN ERLEBNIS, DAS MAN NICHT KOPIEREN KANN!


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 Betreff des Beitrags: Re: InternetPiraterie und die Folgen
BeitragVerfasst: Mo, 26.04.2010, 16:49 
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Nebendarsteller
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Registriert: Do, 07.10.2004, 12:33
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Heiko hat geschrieben:
Der GVU-Geschäftsführer Matthias Leonardy forderte die deutsche Regierung daher erneut zu konkretem Handeln auf: Seiner Ansicht nach müsse dieses Massenphänomen durch eine Kombination von geeigneten technischen und rechtlichen Maßnahmen angegangen und gelöst werden. Mit Blick auf legislative Maßnahmen in Frankreich, Großbritannien und Spanien forderte Leonardy die politische Klärung des Rechtsrahmens für ein Abgestuftes Verfahren: "Ein Mechnismus für die individuelle Aufklärung, Warnung und Sanktionierung von Internetnutzern, die das Urheberrecht verletzen, ist auch in Deutschland überfällig."

das klingt doch schon wieder arg nach Zensur, und so etwas brauchen wir in der freien Welt nicht, aber vielleicht verstehe ich die ehrbaren Zeile ja auch nur falsch...

Der Rechtsrahmen sollte abgesteckt sein und die Wenigsten sind im Internet anonym unterwegs.

Was wir vielleicht wirklich brauchen sind Gesetze die den Lobbyismus in enge Grenzen weisen.

Und über die Objektivität der Studie möchte ich lieber garnicht nachdenken.....

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seb
--
FCN_Muc hat geschrieben:
Hannoveraner bleibt bei euren Leisten! Bewohner Hannovers sollten besser bei dem bleiben was sie können und Pornos sehen


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 Betreff des Beitrags: Re: InternetPiraterie und die Folgen
BeitragVerfasst: Mo, 26.04.2010, 17:56 
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Starregisseur
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Wenn man sich ganz viel Mühe gibt, findet man bestimmt auch heraus, dass illegale Downloads für Hodenkrebs, Selbstmordraten und die Existenz von Guido Westerwelle verantwortlich sind.

Tut mir leid, aber die Industrie macht sich lächerlich. 600.000 Arbeitsplätze bis 2015?!? Meine Fresse, auf welchen Daten basiert so eine Studie überhaupt?

Wenn so Filme wie "Gesetz der Straße" bei den Zuschauern durchfallen (wie Heiko mir berichtet hat), im Internet aber sehr hohe Downloadzahlen verzeichnet, zeigt mir das: Ja, vielleicht verliert die Industrie einen Teil seiner Klientel ans Internet, auch wenn ich diese Mond-Zahlen für albern halte. Aber statt über die Kriminalisierung von 16jährigen nachzudenken, sollte man sich lieber fragen, WARUM dies so ist.

Und da fallen mir zwei Dinge auf: Erstens wird das Marketing für solche kleinen Produktionen (um die es ja letztlich geht...es geht ja bei solchen "Schadensmeldungen" nicht um AVATAR oder so...) seit Jahren mehr und mehr zugunsten von Gigantenproduktionen zurückgefahren. Im Ernst: Welcher normale Kinobesucher hat IRGENDWAS von "Gesetz der Straße" mitbekommen, weswegen er dann in den Film gegangen ist?!?

Zweitens reicht ein Blick auf die Preistabelle z.B. des Cinemaxx, um diesen Trend zu erklären: In Zeiten, wo BluRays immer billiger werden und es DVDs quasi umsonst gibt, warum sollte ich mir dann einen Film für 9€ im Kino angucken?!? DAS MACHT KEINER!

Aber das ist wieder die alte Diskussion. Es wird Zeit für einen Generationenwechsel in der Unterhaltungsindustrie. Diejenigen, die jetzt dort sitzen, haben den Zug verpasst. Das zeigen schon die Reaktionen und diese albernen Zahlen, die kein Mensch ernst nehmen kann...

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Eifersucht ist die Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.
--
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 Betreff des Beitrags: Re: InternetPiraterie und die Folgen
BeitragVerfasst: Mo, 26.04.2010, 18:28 
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Moviestar
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Wenn mal jemand investieren würde, um die Kundenfreundlichkeit im Kino zu erhöhen und die Möglichkeiten der Raubkopiererei einzuschränken (gab doch schon Vorschläge, die den Tonmitschnitt im Kino unbrauchbar machen würden), dann würde das auch wieder Arbeitsplätze schaffen.

Statt Studien durchzuführen, die besagen, wieviele Arbeitsplätze verloren gehen, sollte man lieber Studien durchführen, um herauszufinden, was die Beweggründe für Raubkopiererei sind und wie man dies vermeiden kann. Meiner Meinung nach kann Raubkopiereri nämlich auch Arbeitsplätze schaffen!

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Liebe Grüße Maggie
Sneakerin seit 26.07.2006


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 Betreff des Beitrags: Re: InternetPiraterie und die Folgen
BeitragVerfasst: Mo, 26.04.2010, 18:42 
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Filmschauspieler
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F1-maggie hat geschrieben:
Statt Studien durchzuführen, die besagen, wieviele Arbeitsplätze verloren gehen, sollte man lieber Studien durchführen, um herauszufinden, was die Beweggründe für Raubkopiererei sind und wie man dies vermeiden kann. Meiner Meinung nach kann Raubkopiereri nämlich auch Arbeitsplätze schaffen!


Bei diesen ganzen Studien sollte man nicht vergessen, dass die Zeiten sich auch geändert haben. Beispiel Musikindustrie: klar werden immer weniger Alben umgesetzt. Aber nicht nur wegen der Raubkopiererei, sondern hauptsächlich, weil man bei Musicdownload-Portalen anstatt eines teuren Albums nur noch die Songs herunterlädt, die man wirklich hören will. Und wo früher eine Maxi 6,99 € gekostet hat, kommt das Lieblingslied nun eben für -,99 € daher. Aber "Raupkopierer" waren schon immer das Totschlagargument.

Ich kann mich F1Maggie nur anschließen. Anstatt diese Studien noch und nöcher zu machen, sollte vielleicht wirklich mal eine Studie gemacht werden, in welchem Kosten-Nutzen-Verhältnis ein Mehr an Service stehen würde. Würde es sich vielleicht doch auszahlen mal fünf Leute mehr einzustellen, um ein paar Kassen mehr zu öffnen und auch am Snack-Counter halbwegs mit den Bestellungen hinterher zu kommen? Würden vielleicht mehr Menschen ins Kino kommen, wenn man sich nicht nur wie das "dumme Zahl-Vieh" verkommt, das gerne auch mal vom Personal angeranzt wird? Würde es sich vielleicht auszahlen nicht nur in die neueste Technik zu investieren, sondern auch das Kino wieder ein wenig mehr zu einem Wohnzimmer zu machen, in das man sich gerne begibt? Die renovierten Raschplatz-Kinos haben es vorgemacht: nettes Personal, günstigere Preise als das Cxx, weniger Schmutz - all das macht das Kino-Erlebnis weit mehr zu einem Erlebnis als ein 3D-Avatar-Schinken.

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