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CinemaxX Hannover Raschplatz

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 Betreff des Beitrags: Ein ganz normaler Tag im Kino
BeitragVerfasst: So, 24.01.2010, 22:41 
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Regisseur
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Fame:
Ein Film über junge Studentinnen und Studenten, die sich auf der New Yorker High School of Performing Arts bewerben und dort vier bange Jahre verleben. Mit Erfolg und MIsserfolg, aber immer mit Spaß bei der Sache.

Wer sich den Trailer ansah, konnte tatsächlich denken, dass “Fame” ein weiterer High School Musical-Abklatsch ist – dem ist nicht so. Nichtsdestotrotz zog es natürlich auch das entsprechende Klientel heran: Mädchen und Jungen im pubertierenden Alter.
Bereits während der Werbung fiel mir die vielleicht fünfköpfige Truppe auf: Ein displayleuchtendes Handy strahlt geradezu im dunklen Saal und aller Dämmung zum Trotz schallten Gelächter und Geplapper von ganz vorn bis in die letzten Reihen.
Während des Films keine Besserung. Stattdessen kommt nun die Jungsfraktion –stilecht mitten im Film- mit einem “Was geeeeeeht?” in den Saal.

Ich sehe es nicht als meine Pflicht an, die Plärrgeister da vorne zu ermahnen: Zwischen uns sind sicherlich zehn Reihen und direkt hinter den Störenfrieden sitzen Erwachsene.
Doch die: Die sitzen das aus – keine Ahnung warum. Ein “Ruhe da vorne, Mensch!” schallte durch den Saal: Ich erschrak mich selbst vor der Lautstärke meiner eigenen Stimme. Von hinten hörte ich ein zum Partner geflüstertes “Der machts richtig!”.
Das dritte sowie das Abschlussjahr konnte man dann endlich ohne Störungen sehen.

Wenn da nicht die Klimaanlage gewesen wäre, die auf voller Kraft mit ihrer Lautstärke die emotionalsten Szenen kaputtpustete.

Ein Sommer in New York:
Ein Film über die rigerose und nicht nachvollziehbare Abschiebepolitik der USA sowie wie Immigranten alteingesessene Amerikaner aus einer Lethargie holen können.

In der selben Reihe rechts von uns einige Jugendliche, etwas jünger als ich. Die Tschakkos waren sogar noch recht ruhig, die Ischen wiederum unterhielten sich den gesamten Film über und waren gewissermaßen ermahnungsresistent. Selbst die Ermahnung von drei Seiten innerhalb weniger Minuten ließ den Redeschwall nicht abbrechen. Endlich, nach sicherlich 20 Minuten wurde es ruhig. Aber die Freude war nur von kurzer Dauer: Die Ischen fanden etwas lustig. Derart lustig, dass sie den gesamten Film über darüber lachen mussten.
Recht ernster Film, keine besondere Chance zum Lachen.

Beim Herausgehen bat ich die Mädels, nicht so schnell wieder ein Kino zu betreten. Das “Doch, sicher, morgen sind wir wieder da!” war ja fast zu erwarten. Das nach sicherlich einer Minute nachgeschobene und durchs Foyer gerufene “Ey Junge, du hast mir gar nichts zu sagen” bestätigte mich letztlich in der Meinung der Diskrepanz zwischen Film und Zuschauer.

Doch ich habe das eine Mädchen vor uns vergessen: Dieses erhielt ab Mitte des Films einen Schluckauf, den sie geradezu heroisch zelebrierend lautstark dem Saal kundtat. Immerhin eine willkommene, wenn auch auf Dauer monotone Abwechslung zu dem Geschnabbel, das sie mit ihrem Vater unterhielt.
Noch lange erinnern werde ich mich auf die Reaktion des wirklich sanften Sesselschubsers, als sie gerade mitten im Redefluss war: Minutenlanges Umdrehen und mich anstarren war die Folge. Leider ohne Langzeitwirkung.

Nanga Parbat:
Quasi ein Drama über die Ersterklimmung des Nanga Parbat (auch bekannt als Mount Everest) durch Reinhold und Günther Messner. Besonderer Fokus auf der Beziehung der beiden Brüder, insbesondere weil bekanntermaßen Günther Messner den Abstieg nicht mehr schaffte.

Hier haben Begleitung und ich alles richtig gemacht: Karten früh genug gekauft, dennoch nicht auf zugewiesene Plätze gesetzt, sondern schön auf weites leeres Sesselfeld niedergelassen. Ruhe während des Films, spannender Film, ungestörteste Atmosphäre des Tages
Und doch war auch dieser Film nicht aalglatt: An der Fresstheke wollte ich eine Cola auf Bonuspunkte haben. Grundsätzlich kein Problem. Aber nachdem die Kasse drei Mal die Karte nicht annahm, wurde die Cola endlich gutgeschrieben. Ja, gutgeschrieben. Anstatt mir also Punkte für die Cola als Quasibezahlung abzuziehen, markierte die Kasse die fälligen 3,90 EUR als bezahlt und rechnete meiner Karte die daraus resultierenden drei Punkte an. Auch die folgenden drei Versuche wurden als bezahlt gekennzeichnet, ohne dass auch nur ein Cent den Besitzer wechselte, zusätzlich bekam ich noch neun Punkte gutgeschrieben anstatt 70 abgezogen.
Der stellvertretende Kinoleiter richtete dann die Lage, hänfigte mir die Cola aus und versprach, die 70 Punkte manuell abzuziehen.

Der Film war toll, doch beim Herausgehen war schon ein “So ein Vollidiot” zu hören. Als ich den Saal verließ, echauffierte sich ein Mann nahe der 50 beim Personal, dass er doch in einem Kinofilm das Recht habe, Popcorn zu essen und sich nicht dafür beschimpfen lassen musste.
Ich ging auf Toilette, beim Verlassen hörte ich den Mann immer noch lautstark mit dem Personal diskutieren. Dieses hatte Schwierigkeiten, sich ein Grinsen zu verkneifen und versuchte, dem Herrn klar zu machen, wie man Popcorn im Kino am Besten isst, ohne Andere zu stören.

Ja, der Besuch des Cinemaxx an der Nikolaistraße ist immer lohnenswert. Nur Filme schauen, das kann man da definitiv nicht gut.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein ganz normaler Tag im Kino
BeitragVerfasst: Mo, 25.01.2010, 16:40 
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Ich kann dem Ganzen nur zustimmen. Ich habe noch nie in der Nico einen Film ungestört anschauen können. Ich besuche die Nico wirklich nur, wenn der gewünschte Film im Raschplatz-Kino nicht läuft, weil ich schon vorher weiß, was mich erwartet. Da kann man sich wirklich hinsetzen, wo man will, immer sitzen irgendwo in der Nähe welche, die sich für den Film offenbar gar nicht interessieren und nur Zeit überbrücken wollen. Da wird sich über den neuesten Klatsch unterhalten, diskutiert oder alberne Kommentare über den Film abgegeben.

Und dass sich niemand aufregt, erstaunt umsomehr. Für das nächste Mal habe ich mir vorgenommen, wenn es gar zu störend wird, rauszugehen und jemanden vom Personal zu holen, denn schließlich zahlt man dafür, dass man einen Film auch in Ruhe sehen kann. Ob es aber etwas bringt, bleibt die Frage.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein ganz normaler Tag im Kino
BeitragVerfasst: Mo, 25.01.2010, 19:46 
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Dann musst du in Dinosaurier in die Niko gehen, da ist das Publikum 55+
Wobei ich es auch schon erlebt habe dass sich 2 Damen im Rentenalter die ganze Zeit unterhielten. Als ich die dann darum bat, wenn sie schwatzen wollen rauszugehen und fragte ob sie sich im Theater auch die ganze Zeit unterhalten würden, waren die regelrecht empört. Nach gewisser Zeit kehrte aber endlich Ruhe ein.

und am Raschplatz bin ich sogar mal bei einem Blockbuster etwas aus der Haut gefahren und habe 2 schwatzende Teenager-Gören leicht bedroht. Dann war aber wenigstens Ruhe

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Nicht alles was der Kardassianer sagt hat er auch so gemeint ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein ganz normaler Tag im Kino
BeitragVerfasst: Mo, 25.01.2010, 20:23 
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Na das fehlte noch, dass man sich Filme nach dem evtl. Alter des Publikums aussuchen muss, nur um vielleicht vor Störungen gefeit zu sein. Mein Filmgeschmack weicht nun mal erheblich von so was wie Dinosaurier ab, trotzdem erwarte ich für die schließlich nicht billigen Eintrittspreise einen einigermaßen angenehmen Kinobesuch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein ganz normaler Tag im Kino
BeitragVerfasst: Mo, 25.01.2010, 20:30 
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Ich frage mich in solchen Situationen immer, wo diese Chackos das ganze Geld hernehmen, um sich in solche Filme zu setzen?! Meist sehen die nicht so aus als ob sie über ein hohes (legales) Einkommen verfügen. Dass sie dann auch noch die Menschen nerven, die sich tatsächlich für einen Film interessieren, ist teilweise schon richtig dreist.

Aber: was passiert wohl, wenn man irgendwann total entnervt aus dem Kinosaal geht und das Personal auf die Störer hin anspricht?! Wenn die Reaktion ähnlich ist wie seinerzeit bei dem vermuteten Tonmitschneider ("Was soll *ich* denn jetzt machen? Ich frage mal die Putztfrau. Moment..."), kann man sich den Aufriss geich sparen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein ganz normaler Tag im Kino
BeitragVerfasst: Di, 26.01.2010, 19:48 
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Mich würd mal interessieren, wenn ich dann während eines solchen Filmes den Saal verlasse und das Geld zurückverlange und wie das rechtlich aussieht. Bringt das Cinemaxx eine volle Dienstleistung, wenn ich den Film nicht mit ruhe sehen kann?

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"Wer einen Affen heiratet darf sich nicht beschweren wenn es nach Banane riecht"


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein ganz normaler Tag im Kino
BeitragVerfasst: Di, 26.01.2010, 22:08 
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Regisseur
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War ja dein eigener Wunsch, zu gehen. Zudem musst du dem Cxx schon die Möglichkeit geben, den Mangel zu beheben - was sie, wenn sich einer beschwert, ja auch ohne Murren machen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein ganz normaler Tag im Kino
BeitragVerfasst: Di, 26.01.2010, 22:41 
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Starregisseur
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Echt?
Das will ich sehen, wenn ein wackerer Cx-Angestellter zum Mindestlohn gegen zwei baumlange und arschbreite Exilrussen antritt, die per Handy im Film über ihre Nutten vom WE chatten.
Die hatte ich schon neben mir - da wird das Cx erst mal muskulöse Security anschaffen müssen, bevor da was gegen getan wird.

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The Moon Screen - Jetzt schon über 2200 Reviews auf ofdb.de verfügbar:

Hypno (1962)
Das große Fressen (1973)
Der Manitou (1978)
Herkules (1983)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein ganz normaler Tag im Kino
BeitragVerfasst: Di, 26.01.2010, 22:51 
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Moviestar
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Irgendwo in den AGB steht bestimmt, dass das Cinemaxx keine Garantie für Störungen, die von anderen Kinobesuchern ausgehen, übernimmt.

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Liebe Grüße Maggie
Sneakerin seit 26.07.2006


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein ganz normaler Tag im Kino
BeitragVerfasst: Di, 26.01.2010, 23:42 
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Kabelträger

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Beiträge: 38
Das Problem bei der ganzen Sache sollte sein, dass Cinemaxx zu überzeugen , dass eine dauerhafte Störung vorliegt, die so schlimm ist, dass aus ihr eine Rückerstattung erfolgen muss.
Wenn man sich gestört fühlt, muss man also aus dem Saal, zum Platzanweiser, der dann mit in den Saal muss, um die Leutchen zu beobachten und ggfs. zu ermahnen.
Ich gehe auch davon aus, dass dem Cinemaxx ähnlich wie beim Sachmangelrecht die Gelegenheit gegeben werden muss die Störung zu beseitigen. Da die Störenfriede den Einlasser mit Sicherheit auch sehen (so dumm sind sie ja meistens leider net) werden sie, solange der Mitarbeiter anwesend ist, ruhig sein. Ist der Einlasser wieder weg....naja entweder hat man dann Glück oder auch nicht.

(Ich glaube, bis jemand, der eine Erstattung veranlassen kann, reagiert, muss sich erstmal das halbe Kino beschweren! ist aber nur so ein Gefühl!)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein ganz normaler Tag im Kino
BeitragVerfasst: Do, 28.01.2010, 15:17 
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Kabelträger
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Beiträge: 20
F1-maggie hat geschrieben:
Irgendwo in den AGB steht bestimmt, dass das Cinemaxx keine Garantie für Störungen, die von anderen Kinobesuchern ausgehen, übernimmt.


Was nicht heißt, dass dieser Punkt dann auch rechtmäßig ist. ;)

Aber ich kann das nicht bestätigen ich gehe sehr oft in die Nikolaistraße, weil es dort einfach leerer ist als im Raschplatz. Zuletzt war ich dort im Film Gamer, der voll besetzt war, bis auf den Anfang wo noch ein paar Leute verspätet herein kamen blieb es ruhig.

Ebenso habe ich die Vorpremiere von 2012 dort genossen, auch hier war es ruhig im Saal, trotz einiger Menschen mit offensichtlichen immigranten Hintergrund, um politisch korrekt zu bleiben.

Ich habe um ehrlich zu sein, schon mehr Mist im Raschplatz mitgemacht als in der Nikolaistraße.
Ich erinnere mich da nur an einen Moment wo eine Kassiererin völlig empört darüber war, dass ich sie bei dem Gespräch mit ihrer Freundin, die an der Kasse stand gestört habe und dann auch noch mein Silvercard nicht schon zur Hand hatte als sie meine Reservierungsnummer eintippte. Es war nun aber auch wirklich unverschämt von mir zu verlangen das man sich mal 2 min Zeit für die Arbeit nimmt. *sfz*
Aber auch in einer anderen Situation wo ich im Film "Wenn Liebe so einfach wäre" saß (Raschplatz), fühlte ich mich shcon etwas gestört als plötzlich am ANfang des Films sich eine ganze Reihe neu ordnet weil wohl 2 Leute falsch gesessen haben und alle immer weiter geschoben haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein ganz normaler Tag im Kino
BeitragVerfasst: Di, 02.02.2010, 11:47 
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Dann will auch ich noch mal was zum Besten geben. Letzten Freitag, Cinemaxx Raschplatz, "Wenn Liebe so einfach wäre", 17 Uhr-Vorstellung. Wir saßen relativ weit oben, in der fünften Reihe von vorne saßen acht ... lasst sie mich mal Chackos nennen (na, diese Ed-Hardy-Träger mit entweder zu viel Haarspray auf der Rübe oder zu scharfen Rasierklingen für die Kopfhaut). Da fragte man sich schon vorab: was wollen *die* denn bitteschön in einem solchen Film?! Während vorab die Trailer liefen, spielten sie gerne mal mit einem Laser-Pointer auf der Leinwand rum. Zum Filmbeginn ließen sie das sein und beschränkten sich aufs blöde (laut) herumlabern und das traditionelle "Schuhe auf die Sitzkante vom Vordermann"-Spiel.

So nach ca. 20 Minuten Film roch es auf einmal nach Zigarettenqualm und siehe da: einer von den B-Boys war am schmöken! Nur wenige Minuten später fiel ihnen wohl wieder der Laser-Pointer ein. Gibt ja auch nichts Lustigeres als abwechselnd Alec Baldwin in der Nase zu bohren oder Meryl Streep ins Dekoltee zu blinken. Eine daraufhin verständigte Cinemaxx-Dame setzte sich ein paar Reihen hinter die Jungs und wartete, dass sie wieder auffällig werden. Ein paar Minuten ging's gut, weil die B-Boys so klug waren die Frau zu erkennen. Nur leider waren sie auch dumm genug, sie nach wenigen Minuten wieder zu vergessen. Als dann wieder der Laser-Pointer zum Einsatz kam, wurden die Herren freundlich ermahnt und kurz danach war die Cxx-Dame auch wieder weg. Zwar blieb der Pointer jetzt in der Jackentasche, aber das Gelabere nervte auch weiterhin und lenkte *dezent* vom Film ab. Nach ca. 30 Minuten Filmlaufzeit sprangen die Jungs dann wie auf Kommando auf, liefen lautstark zum Saalausgang, riefen ein "Viel Spaß noch!" in den Raum und gröhlten sich dann weiter ins Licht des Foyers. Dass von allen Seiten ein "Endlich gehen die Idioten raus!" folgte, war klar.

Mich persönlich haben die Herren dermaßen vom Film abgelenkt, dass ich erst ab Minute 30 was von der Handlung mitbekommen habe, da ich immer nur darauf gewartet habe, wie weit die Spacken noch gehen würden.

Gut, ich habe eine GoldCard und nein, natürlich habe ich mich hinterher nicht beschwert, aber:
Was muss man sich eigentlich alles leisten, um im Cxx Hausverbot zu bekommen?

Ganz abgesehen davon: dass die Cxx-Mitarbeiterin die Gruppe auf ihr Verhalten hin angesprochen hat, war super. Man hätte auch vermuten können, dass die einfach nur einen Grund suchen, um mal wieder jemanden zu vermöbeln. Aber: warum hat die Mitarbeiterin den Saal dann so schnell wieder verlassen? Klar: Personalmangel. Für uns Zuschauer trotzdem doof. Da würde ich mir gerne ein wenig mehr Konsequenz wünschen. Oder kann man den hohen Eintrittspreis jetzt als Freifahrtschein für's Stören interpretieren?

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein ganz normaler Tag im Kino
BeitragVerfasst: Di, 02.02.2010, 13:30 
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Starregisseur
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Registriert: Di, 16.11.2004, 18:53
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Hausmeister hat geschrieben:
So nach ca. 20 Minuten Film roch es auf einmal nach Zigarettenqualm und siehe da: einer von den B-Boys war am schmöken!


Ich glaube, das wäre durchaus ein Hausverbot wert. Vor allen Dingen, weil es im Kinosaal (!!!) passiert ist und nicht etwa im Foyer oder so. Da gelten ja nun wesentlich striktere Vorschriften (zurecht). Dass die Cxx-Dame nicht mehr gemacht hat, kann ich verstehen...hätte ich auch nicht. Aber ich hätte vielleicht zwei meiner Kollegen dazugeholt. Während der Vorstellungen ist es ja vergleichsweise ruhig...und in so einem Fall sollte man da schon mit Mannschaftsstärke aufschlagen. Na ja, zum Glück sind sie dann ja auch so gegangen.

Aber was für Spackos! Unglaublich. Ich frage mich, wie die sich fühlen, wenn die sowas machen?! Merken die, dass die ganze Welt sie für Idioten hält? Wahrscheinlich nicht...aber wie kann man das nicht merken, dass man sich gerade total zum Horst macht?!

Na ja, obwohl...wenn ich dran denke...ich 1998...total besoffen mit einem Kumpel in dem beschissenen "Long hello short goodbye"...viele Freunde haben wir uns da auch nicht gemacht... :bgdev:

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Eifersucht ist die Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft.
--
"If you don't know about society, you don't have the pleasure avoiding it."


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein ganz normaler Tag im Kino
BeitragVerfasst: Di, 02.02.2010, 14:36 
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Moviestar
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Registriert: Mi, 26.07.2006, 17:33
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Wohnort: Hannover
Hausmeister hat geschrieben:
Da fragte man sich schon vorab: was wollen *die* denn bitteschön in einem solchen Film?!


Ich vermute mal, dass die nichtmal Karten für den Film hatten. Wahrscheinlich waren sie vorher in einer anderen Vorstellung und haben sich einen Spaß draus gemacht, sich in einen anderen Film "zu schmuggeln". Wird bei den lapidaren Kontrollen am Treppenaufgang nicht schwer sein.

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Liebe Grüße Maggie
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